
Calendall und Planity im Vergleich für Friseur- und Kosmetikstudios (2026)

Sabrina Bammer – Zuletzt aktualisiert: 29. Juni 2026
Bereich Software für Friseur- & Kosmetikstudios – 8 Min. Lesedauer
Friseur- und Kosmetikstudios, die ihre Terminorganisation digitalisieren wollen, landen früher oder später bei der Frage: Planity oder Calendall? Beide verlangen keine Provision auf Buchungen – trotzdem könnten die beiden Lösungen kaum unterschiedlicher sein. Planity tritt als große Komplettplattform an, die Termine, Kasse, Marketing und einen eigenen Buchungsmarktplatz unter einem Dach vereint. Calendall geht den umgekehrten Weg und bietet eine bewusst reduzierte Software allein für die Terminverwaltung. Dieser Beitrag zeigt, worin sich die beiden im Studioalltag unterscheiden und für wen sich welche Lösung eignet.
Das Wichtigste in Kürze:
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Planity bündelt als Komplettplattform Terminverwaltung, eine integrierte Kasse mit TSE, Marketing und einen eigenen Marktplatz für die Salonsuche.
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Calendall setzt auf das Wesentliche: Kalender, Kundenkartei, Erinnerungen und Online-Buchung – ganz ohne Marktplatz.
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Bei den Kosten ist Calendall ab 19 €/Monat klar ausgezeichnet, während Planity beim reinen Kalender-Abo ab 69 €/Monat (zzgl. MwSt.) liegt und mit Kasse und Zusatzpaketen weiter steigt.
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Der Buchungslink von Calendall verweist auf die eigene Website, jener von Planity zusätzlich auf das Salonprofil im hauseigenen Marktplatz.
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Die Entscheidung richtet sich nach dem Bedarf: Planity bei Wunsch nach Marktplatz und Kasse, Calendall bei Wunsch nach einer günstigen, schnörkellosen Verwaltung.
Was ist Planity?
Ursprünglich in Frankreich gestartet, zählt Planity dort zu den führenden Anbietern für die Beauty- und Friseurbranche; im deutschsprachigen Raum wächst das Angebot seit einigen Jahren. Planity versteht sich als Rundum-Plattform: Zur Terminplanung und Online-Buchung kommen ein Kundenmanagement, eine integrierte Kasse mit zertifizierter TSE, Marketing-Werkzeuge und ausführliche Auswertungen hinzu.
Das Herzstück, das Planity von reinen Software-Anbietern abhebt, ist der eigene Marktplatz: Über Website und App von Planity stoßen Endkund:innen auf Salons in ihrer Nähe und buchen dort direkt. Im Unterschied zu provisionsbasierten Portalen rechnet Planity das nicht pro Buchung ab, sondern über eine feste Monatslizenz. Beim Start begleitet häufig ein Mitarbeitender die Einrichtung persönlich im Salon.
Was ist Calendall?
Calendall ist eine Software für die Terminplanung in Studios der Beauty- und Dienstleistungsbranche im DACH-Raum – Friseur- und Kosmetikbetriebe eingeschlossen. Mit an Bord sind ein Online-Kalender, eine digitale Kundenkartei, automatische Erinnerungen, die Online-Buchung und ein digitaler Dienstplan.
Die Philosophie dahinter ist bewusste Reduktion: keine überladenen Menüs, kein IT-Studium für den Start, ausgerichtet auf kleinere und mittlere Betriebe. Einen eigenen Marktplatz gibt es nicht; Buchungen erreichen das Studio über dessen eigene Kanäle. Sämtliche Daten liegen auf Servern in der EU, und telefonische Hilfe ist ohne Aufpreis dabei.
Komplettplattform trifft Spezialsoftware
Planity
Planity will alles abdecken. Neben der Terminverwaltung stehen Kasse, Marketing und der Endkunden-Marktplatz bereit. Das bringt Funktionsfülle und zusätzliche Sichtbarkeit, hat aber seinen Preis und beginnt meist mit einem Beratungsgespräch.
Calendall
Calendall bleibt fokussiert. Kalender, Kartei, Erinnerungen, Buchung und Dienstplan decken den Kern ab – das macht die Software preiswert, in der Preisgestaltung durchschaubar und ohne Umwege einsatzbereit.
Auch beim Buchen selbst zeigt sich der Unterschied. Calendall blendet den Buchungslink auf der eigenen Website ein, sodass Kund:innen unmittelbar beim Studio buchen. Planity stellt zusätzlich ein Salonprofil im eigenen Marktplatz bereit, in dem weitere Betriebe gelistet sind. Beides hat seinen Wert: Über den Marktplatz können neue Gäste hereinkommen, über die eigene Seite bleibt der Buchungsvorgang ganz in der eigenen Markenwelt.
Damit steht die entscheidende Frage im Raum: Zählen Marktplatz-Sichtbarkeit und eine eingebaute Kasse – oder genügt eine kompakte, preiswerte Lösung für die Termine?
Was kostet was?
Beide Anbieter verzichten auf eine Buchungsprovision und rechnen über ein Monatsabo ab. Der Unterschied liegt in der Höhe der Grundgebühr und in den Nebenkosten. Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Posten direkt gegenüber:
Kostenpunkt
Calendall
Planity
Neukunden-Provision
keine
keine
Zahlungsgebühr (Kartenzahlung)
keine vorhanden
Planity Pay: 0,79 % + 0,19 € pro Transaktion
Einrichtungsgebühr
kostenlos
je nach Vereinbarung
Vertragslaufzeit
monatlich und jährlich kündbar
monatlich kündbar
Quelle: öffentliche Anbieter- und Vergleichsangaben (abgerufen 2026). Angaben ohne Gewähr. Bei Planity ist die Kasse inklusive TSE Teil der entsprechenden Pakete; konkrete Paketpreise oberhalb des Kalender-Abos können je nach Studiogröße variieren.
Unterm Strich beginnt Calendall mit dem niedrigeren Grundpreis und ohne Zahlungs- oder Einrichtungsgebühren. Planity verlangt eine höhere Grundgebühr, liefert dafür aber Kasse, Marketing und Marktplatz im Paket – Bausteine, die Calendall bewusst nicht enthält.
Funktionen Seite an Seite
Kostenpunkt
Calendall
Planity
Eigener Endkunden-Marktplatz
Nein
Ja
Marketing-Funktionen
begrenzt
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Integriertes Kassensystem (inkl. TSE)
Nein
Ja bei Aufpreis
Neukunden-Provision
Nein
Nein
Alle Angaben Stand 2026 laut öffentlichen Anbieterquellen, ohne Gewähr. Preise, SMS-Konditionen und Vertragslaufzeiten siehe Abschnitt „Was kostet was?“.
Für welches Studio eignet sich was?
Calendall
eignet sich besonders für Friseur- und Kosmetikstudios, die eine einfache, zuverlässige Terminplaner-Lösung zu einem günstigen Preis suchen: mit übersichtlichem Online-Kalender, digitaler Kundenkartei samt Erinnerungsfunktionen und einer leicht in die eigene Website einbindbaren Online-Terminbuchung. Wer diese Grundfunktionen braucht – ohne integrierte Kasse und ohne Marktplatz –, zahlt nur für das Nötige und bleibt durch transparente Preise und monatliche wie jährliche Kündbarkeit flexibel.
Planity
richtet sich eher an Studios, die über die reine Terminverwaltung hinausgehen wollen und eine integrierte Kasse sowie Marktplatz-Sichtbarkeit aus einer Hand suchen. Wer diese zusätzlichen Bausteine tatsächlich nutzt, erhält ein umfassendes Gesamtpaket – sollte dafür aber eine höhere Grundgebühr und einen etwas aufwendigeren Einstieg einplanen.
Häufige Fragen
as reine Kalender-Abo von Planity startet ab 69 €/Monat (zzgl. MwSt.). Das Paket mit integrierter Kasse (TSE inklusive) liegt bei ab 99 €/Monat; weitere Bausteine erhöhen den Preis entsprechend. Eine Provision auf Buchungen gibt es nicht.
Der Einstieg liegt bei 19 €/Monat, mit Online-Terminbuchung ab 21 €/Monat. Die Preise sind offen einsehbar, der Vertrag ist monatlich wie jährlich kündbar und ohne feste Mindestlaufzeit.
Ja. Calendall ermöglicht den Import bestehender Kundendaten. Der kostenlose Support unterstützt dabei.
Nein. Calendall lässt sich direkt testen und einrichten, ganz ohne Vertriebstermin, und die Preise stehen offen im Netz.
Ja. Calendall ist unter anderem auf Friseursalons und Kosmetikstudios zugeschnitten und bildet die Abläufe beider Branchen ab – samt unterschiedlicher Behandlungs- bzw. Servicedauern und individueller Arbeitszeiten der Mitarbeitenden.
Bei Calendall werden die Daten auf Servern innerhalb der EU gespeichert und DSGVO-konform verarbeitet.
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Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wird von Calendall veröffentlicht. Alle Angaben zu Planity basieren auf öffentlich verfügbaren Quellen (Stand 2026) und werden ohne Gewähr wiedergegeben.
